Bundesfreiwilligendienst (Freiwilligendienst)

Der Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, um sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren.
Seit Juli 2011 gibt es in Deutschland keine Wehrpflicht mehr und somit entfällt auch der Zivildienst. Um ein neues und geschlechtsunabhängiges Modell des freiwilligen Engagements zu schaffen, wurde von der Bundesregierung der Bundesfreiwilligendienst ins Leben gerufen.
Neben anderen Gebieten, bieten sich gerade im sozialen Bereich vielfältige und individuelle Tätigkeitsfelder. Das freiwillige Engagement für andere ist eine wertvolle Erfahrung und kann auch bei der Berufsfindung hilfreich sein.
Sich auszuprobieren und Mitmenschen zu helfen schärft das eigene Profil und bringt dich und unsere Gesellschaft weiter!

Tätigkeitsfelder

Der BFD bietet eine Vielzahl von gesellschaftlichen Tätigkeitsbereichen. So kann man sich in der Kinder- und Jugendhilfe, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege oder Behindertenhilfe engagieren. Initiator des freiwilligen Dienstes ist der Bund, doch die konkreten Stellenangebote kommen z.B. von den Wohlfahrtsverbänden wie der Caritas.

Als Bundesfreiwilligendienstler/in kann man sich engagieren:

  • in Kinderheimen
  • in der Jugend(verbands)arbeit
  • in Krankenhäusern
  • im sozialen Dienst
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
  • in Schulen
  • in Pfarreien

Und in vielen weiteren Bereichen...

Kompetenzen

Als Bundesfreiwilligendienstler/in braucht man keine spezielle Ausbildung oder Erfahrungen in einem sozialen Bereich. Was zählt sind die eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten! Im Zentrum der Arbeit stehen die sozialen Kompetenzen und die Freude an zwischenmenschlichen Beziehungen. Einfühlungsvermögen ist essentiell und gute kommunikative Fähigkeiten sind genauso gefragt wie Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Man sollte sich auch für die kleinen aber wichtigen Aufgaben begeistern können. Als Freiwillige/r ist die eigene Motivation die größte Stärke!

Infos

Zulassungsvoraussetzungen für den BFD
Vollendung der Vollzeitschulpflicht von 10 Jahren

Dauer
6 bis 18 Monate, in Ausnahmefällen 2 Jahre.
Man kann sich als Bundesfreiwilligendienstler/in mehrmals in seinem Leben engagieren. Zwischen zwei Diensten sollten aber immer mindestens fünf Jahre liegen.
Der BFD wird in Vollzeit geleistet. Teilzeit (mind. 20 Wochenstunden) ist nur für Freiwillige ab 27 Jahren möglich.

Vergütung
Alle Freiwilligen erhalten ein Taschengeld (bis zu 336 Euro) und Sozialversicherungsleistungen. Unterkunft und Verpflegung werden individuell in der Einsatzstelle nach deren Möglichkeiten geregelt. Es besteht ein Anspruch auf Kindergeld.

Einsatzorte

In der Regel gilt es sich direkt bei der interessierenden Einrichtung für den BFD zu bewerben. Hier haben wir Anlaufstellen in NRW aufgelistet, bei denen es möglich ist, sich nach einem Einsatzort für den Bundesfreiwilligendienst zu erkundigen:

Deutschlandweite Infos gibst hier.

CARITÄTER als Bundesfreiwilligendienstler/innen gesucht!