Gregor W. - 26 Jahre - Erzieher in Ausbildung

Abschluss: Klasse 12 Aktuelle Ausbildung: Erzieher + Abitur

Was bist du für ein Typ?

Ich spiele seit 3 Jahren Schlagzeug, zeichne viel, schreibe Songtexte und Kurzgeschichten. Ich unternehme gerne etwas mit meinen Freunden und versuche mich auch für meine Mitmenschen einzusetzen. Ich bin ein lustiger Zeitgenosse und versuche aus jeder Situation das Beste zu machen. Oft mit einer großen Portion Humor. Ich bin hilfsbereit und habe immer ein großes offenes Ohr, um mir Probleme, Sorgen oder Wünsche meiner Freunde und Familie anzuhören und auch um ggf. gemeinsam einen Lösungsvorschlag suchen zu können!

Warum hast du dich für deine Ausbildung entschieden?

Nach einer Krankheit hatte ich 2011 meine damalige Schullaufbahn abgebrochen. Durch diverse Praktika konnte ich vorab schon in soziale Berufe hereinschnuppern und habe Gefallen daran gefunden. Bei einem freiwilligen Arbeitstag in einer Schule für Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung wurde mir meine jetzige Schule empfohlen, wo ich mich dann umgehend gemeldet habe und auch angenommen wurde.

Beschreibe kurz deinen Schulalltag

Da ich neben meiner Ausbildung zum Erzieher auch mein Abitur mache, besteht mein Schulalltag zum Großteil aus Unterricht. In den Pausen und auch 1x monatlich zu den Sitzungen der Schülervertretung bin ich als Schülersprecher tätig und versuche die Schule und das Schulleben ein Stück besser zu machen.

Erzähle uns von einem eindrucksvollen Erlebnis aus deinen bisherigen Praktika!

Es war im März 2012 während meines Praktikums im Kindergarten. Am schönsten war es, wie ich mit ansehen konnte, wie ein Junge mit Sprachbarrieren durch mich mehr erzählt hat und sich besser in die Gruppendynamik integriert hat.

Dein erster Schultag! Kannst du dich erinnern?

Ich wurde zwei Wochen nach Schulbeginn angenommen und musste mich in das schon bestehende Gefüge meiner Klasse eingliedern. Ich wurde sehr herzlich empfangen und auch akzeptiert und toleriert in allen Verhaltensweisen und Charakterzügen die ich besitze. Ein wirklich tolles Gefühl. Meine anfängliche Aufregung war nach den ersten beiden Unterrichtsstunden wie verflogen.

Was sind deine beruflichen Ziele, was wünschst du dir?

Ich möchte nach meiner Ausbildung gerne Psychologie studieren. Mein wirklich größter Wunsch wäre es, eine Institution zu entwickeln, die eine Mischung aus Kinder-/Jugendheim ist, wo primär Kindern aus sozialen Brennpunkten geholfen werden kann. Neben der Arbeit von Pädagogen fände ich es wichtig, den Kindern auch psychologische Unterstützung geben zu können, um ihnen dabei helfen zu können sich, nach evtl. schweren, einschneidenden Erlebnissen, wieder in die Gesellschaft integrieren zu können.

Die Berufsbilder in der Erziehungshilfe