Anna E.

Nach dem Freiwilligendienst werde ich mein Fachabitur im Bereich Sozial- & Gesundheitswesen machen.

Ron R. - 25 Jahre - Freiwilliges Soziales Jahr, Integrationshelfer

Abschluss: Fachoberschulreife Freiwilligendienst: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Förderschule für geistige Entwicklung

Was bist du für ein Typ?

Ich bin ein netter, sympathischer und freundlicher Typ. Ich lache gerne und der ein oder andere lustige Spruch kommt über meine Lippen. In meiner Freizeit spiele ich sehr viel Fußball. Seit meiner Kindheit spiele ich im Verein. Zudem gehe ich regelmäßig 2-3-mal in der Woche ins Fitnessstudio. Im Sommer, wenn es mir das Wetter ermöglicht, fahre ich zudem Rennrad. Nebenbei gehe ich 1-2-mal in der Woche in einer Tankstelle arbeiten.

Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?

Ich habe mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, da ich nicht genau wusste was ich machen wollte. Ich wollte mein Fachabitur im Bereich Elektrotechnik machen. Nach langer Zeit merkte ich, dass ich in dem Bereich nicht glücklich werde. Ich war lustlos, demotiviert und es hat mir keinen Spaß gemacht. Die Erwartungen entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin überlegte ich, was ich machen könnte. Wir stießen auf einen Flyer für ein FSJ.

Beschreibe deinen Arbeitsalltag!

Mein Arbeitsalltag beginnt um 8.15 Uhr. Zusammen mit meinen Arbeitskollegen bereiten wir alles für die Ankunft der Kinder in der Schule vor. Um 8.30 Uhr kommen die Kinder mit den Bussen zur Schule. Mit einem Taxi hole ich um 09.45 Uhr mein zu betreuendes Kind von zu Hause ab, da er teilbeschult wird. In der Schule angekommen gebe ich ihm Aufgaben, die er lösen soll. Nach einem gemeinsamen Frühstück geht die Klasse in die Pause. Danach bekommt mein Kind Einzelförderung, das kann z. B. Fußballspielen oder Fahrradfahren sein. Um 12.00 Uhr gibt es Mittagessen, dabei muss mein zu betreuendes Kind intensiv begleitet werden. Um 13.00 Uhr bringe ich mein Kind wieder nach Hause. Nach einer halbstündigen Pause kümmere ich mich um die verbleibenden Kinder, bis sie auch nach Hause fahren. Um 15.00 Uhr habe ich dann Feierabend.

Was ist das Gute an deinem FSJ?

Das Gute an meinem FSJ ist, dass ich das machen kann, was mir schon lange viel Spaß bereitet. Ich kann mit Kindern arbeiten. Mir macht es viel Freude, wenn ich den Kindern etwas beibringen kann und wenn dann Lernerfolge zu sehen sind. Wir versuchen den Tag so zu gestalten, dass die Kinder Spaß am Lernen haben und wichtige Dinge für das Leben mitbekommen.

Dein 1. Tag. Kannst du dich erinnern?

An meinem ersten Tag was ich etwas aufgeregt, weil ich mir nicht genau vorstellen konnte, was auf mich zukommt. Ich wurde nett in Empfang genommen und mir wurde alles gezeigt und erklärt. Damit verschwand dann auch langsam die Nervosität. Anschließend wurden mir die Kinder meiner Klasse vorgestellt und wir haben zusammen die ersten Unterrichtsstunden verlebt.

Was sind deine Ziele, was wünschst du dir?

Nach dem Freiwilligendienst werde ich mein Fachabitur im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen machen. Ich würde mir sehr wünschen, das Fachabitur erfolgreich abzuschließen. Im Anschluss daran erhoffe ich mir die Zulassung für eine Berufsausbildung oder ein Studium im Sozialwesen. Ich wünsche mir, dass ich weiterhin viel Spaß an meinem Sport habe und lange fit und ohne Verletzungen bleibe. Des Weiteren wünsche ich mir viel Spaß am Umgang, in der Arbeit und im Kontakt mit anderen Menschen.

Berufsbilder & Bereiche der Erziehungshilfe